Marscha Sieme
Ich hab aufgehört zu fragen ob ich darf.

Das hier ist meine Geschichte.
Und vielleicht auch ein bisschen deine.
Ich bin Marscha.
Und ich war jahrelang die Frau die funktioniert hat.
Perfekt. Für alle außer mich.
2023 habe ich angefangen mein eigenes Business aufzubauen.
Zwei Kinder unter drei Jahren.
Kaum eigenes Einkommen.
Abhängig von einem Mann der mich über Jahre manipuliert, belogen und finanziell betrogen hat während ich zu Hause Kinder großgezogen und immer wieder an mir selbst gezweifelt habe.

Dann kam der Moment.
Nicht ein ruhiger Morgen mit Erkenntnis.
Sondern der Moment, wo ein Lügenkonstrukt in sich zusammenbrach. Wo Dinge ans Licht kamen die bewiesen:
Ich hatte die ganze Zeit recht.
Meine Intuition hatte die ganze Zeit recht.

Und von einer Sekunde auf die andere hatte ich mein Selbstvertrauen zurück.
Nicht weil sich etwas verändert hatte.
Sondern weil ich plötzlich wusste:
Ich war nie verrückt. Ich habe nur jemandem geglaubt, der ein Interesse daran hatte, mich klein zu halten und dafür zu sorgen, dass ich an mir zweifle.
Was danach kam war nicht einfach.
Ausreisen aus einem anderen Land.
Mit zwei kleinen Kindern.
Unter Bedingungen die ich heute nicht im Detail beschreibe aber jede Frau, die das kennt, weiß genau wovon ich rede.
Ich bin gegangen.

Heute stehe ich hier.
Alleine.
Zwei Kinder.
Eine Scheidung die läuft.
Tage (und Nächte) die alles von mir verlangen.
Und weißt du was?

Ich bin freier als je zuvor in meinem Leben.
Nicht weil alles einfach ist.
Sondern weil ich zum ersten Mal wirklich selbst entscheide.
Das ist der Weg den ich gewählt habe.
Weil er mir erlaubt, nicht zu wählen zwischen Kind und Karriere.
Zwischen Anwesenheit und Einkommen.
Zwischen guter Mutter und eigener Frau.

Ich will entscheiden können zuhause zu bleiben, wenn mein Kind krank ist, ohne schlechtes Gewissen und ohne dass es jemand anderes erlaubt.
Ich will entscheiden können, wann wir in den Urlaub fahren. Wohin. Wie lange.
Ich will mir ein Wochenende nehmen können.
Alleine.
In einem fancy Hotel mit allem Pipapo.
Weil ich weiß dass ich danach nicht nur eine bessere Mutter bin, sondern eine bessere Version von mir.
Das ist keine Frage von Luxus.
Das ist eine Frage von Selbstbestimmung.
Finanzielle Unabhängigkeit ist dafür nicht das Ziel, sie ist die Voraussetzung.
Du kannst dich nicht für dich entscheiden wenn du die Konsequenzen nicht tragen kannst.
Und ich sage dir noch was:

Es muss kein großer Bruch sein.
Kein dramatischer Moment.
Es reicht dieses eine Gefühl:
Da muss doch mehr gehen.
Das kann nicht alles gewesen sein.
Ich will nicht mehr fragen müssen, ob ich darf. Niemanden.
Ich will entscheiden.
Und zwar ohne schlechtes Gewissen.
Wenn du das kennst, dann ist das hier dein Zeichen, dir finanzielle Freiheit und damit deine Unabhängigkeit zu schaffen.
Es gibt viele Wege, das umzusetzen.
Das ist der Weg, den ich gewählt habe.
Der Weg, der mir genau die Freiheit und Unabhängigkeit gibt.
Vielleicht ist es auch deiner.

